Vorstandsmitglieder besuchten „Fundgrube Wolfgangmaßen“ in Schneeberg
Der Vorstand unseres Fördervereins befasst sich schon lange mit der Frage, wie im 19. Jahrhundert die Trennung von Erzen und taubem Gestein vor sich ging. Die Neugier steigert sich noch, als vor ca. einem Jahr ein Vereinsmitglied dem Vorstand je eine Bauzeichnung und eine Baubeschreibung von einer „Setzwäsche“ und einem „Stoßheerd“ zuschickte. Beide Begriffe waren den Vorstandsmitgliedern bis dahin noch nie begegnet. Es stellte sich schnell heraus, dass es bei beiden „Maschinen“ um den oben erwähnten Trennvorgang ging. Die Unterlagen stammen aus dem Jahr 1841 und waren für Ramsbeck bestimmt.
Der Bergbauverein Schneeberg/Erzgeb. e.V., der sich um den Erhalt der „Fundgrube Wolfgangmaßen“ bemüht, ist dieser Frage schon seit Jahren nachgegangen und kann erstaunliche Ergebnisse vorweisen. Um diese Ergebnisse vor Ort zu sehen, waren am 24. und 25. August sechs Mitglieder unseres Vorstandes in Schneeberg. Was von dem Gesehenen und Erlebten für Ramsbeck umgesetzt wird, werden die nächsten Sitzungsergebnisse zeigen.
Die Fotos zeigen unsere Vorstandsmitglieder vor einer „Setzwäsche“ und im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bergbauvereins, Volkmar Müller.

